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Feuergoldwespe - Chrysis ignita
Feuergoldwespe - Chrysis ignita


Feuergoldwespe
Die Feuergoldwespe (Chrysis ignita), auch als Gemeine Goldwespe bezeichnet, zählt in der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera), der Unterordnung Apocrita, der Nebenordnung Aculeata und der Überfamilie Chrysidoidea zur Familie der Goldwespen (Chrysididae). Hier, in der Unterfamilie Chrysidinae und dem Tribus Chrysidini, gehört sie der Gattung Chrysis an. Chrysis ignita ist in Europa und im Westen Asiens paläarktisch verbreitet. In Mitteleuropa ist sie die am häufigsten vorkommende Spezies der Goldwespen.
Feuergoldwespe - Seitenansicht
Feuergoldwespe - Seitenansicht
Die Feuergoldwespe erreicht Körperlängen von 4 bis 13 mm. Die Größe ist abhängig von den Entwicklungsbedingungen im Larvenstadium. Die schlanken Körper können sehr vielfältig geformt sein. Kopf und Brustabschnitt (Thorax) der Feuergoldwespen sind leuchtend blau-grün gefärbt. Die Oberfläche hat einen metallischen Goldschimmer. Der Hinterleib (Abdomen) glänzt an der Oberseite rot, kupferrot, rotviolett oder orangerot, während die Unterseite metallisch blau oder grün schimmert. Ferner sind 4 Zähnchen am hinteren Rand der Rückenplatte (Tergit) des letzten Segments erkennbar. Das Tergit hat eine feinere Punktierung als die der übrigen Segmente.
Chrysis ignita im Spinnennetz
Chrysis ignita im Spinnennetz
Feuergoldwespen bevorzugen sonnige und trockene Biotope bis in höhere Gebirgslagen. Man findet sie von Mai bis September an warmen Mauern, Holzwänden, Telegraphenstangen und Holzzäunen. Die erwachsenen Exemplare nehmen zu ihrer Ernährung Nektar an Doldenblütlern (Umbelliferen) auf.
Wespe - Feuergoldwespe
Wespe - Feuergoldwespe
Nach der Paarung legen die befruchteten Weibchen ihre Eier in den Nestern von Mauerbienen, Pelzbienen, Lehmwespen, Pillenwespen, Faltenwespen oder Grabwespen ab, wobei die Eiablage einzeln in den jeweiligen Brutzellen der Wirte erfolgt. Da die Wirtstiere versuchen, die Feuergoldwespen am Eindringen in ihre Nester zu hindern, sind letztere nicht nur mit einem starken Chitin-Panzer ausgestattet, sondern auch noch in der Lage, durch Zusammenrollen ihres Körpers ihre Oberfläche wesentlich zu verkleinern. Dies schützt sie einerseits gegen Stiche der Verteidiger, und erleichtert ihnen andererseits das Eindringen in die engen Gänge der Wirtsnester. So bleibt die Feuergoldwespe (mit Ausnahme der Flügel, die gelegentlich beschädigt werden) im übrigen unversehrt.
Nachdem die Larven der Feuergoldwespen geschlüpft sind, fressen sie, nachdem sie die Gänge des Nests nach Nahrungskonkurrenten abgesucht haben, die Eier bzw. Larven ihrer Wirte auf. Dabei schlüpfen die Goldwespen-Larven stets vor den Wirtslarven. Etwa 14 Tage nachdem die Goldwespen-Larven aus ihren Eiern geschlüpft sind, und auch noch die Nahrungsvorräte ihrer Wirte (nur Insekten, kein Pollen) verzehrt haben, spinnen sie sich im fremden Nest einen Kokon, in dem sie sich entweder sofort verpuppen, um dann als Sommergeneration noch im selben Jahr zu fliegen, oder um darin zu überwintern. Dies setzt allerdings voraus, dass auch die Wirtslarven überwintern. Die Feuergoldwespe ist demnach in der Lage, die Entwicklung ihrer Larven völlig synchron an den Jahreszyklus des jeweiligen Wirtes anzupassen.

Chrysis ignita
Unterarten7
Deutsche NamenFeuergoldwespe, Gemeine Goldwespe, Feuer-Goldwespe
Englische NamenRubytail wasp
Französische NamenChryside commune
AutorCarl von Linné (Carl Nilsson Linnæus), 1758
Vorkommen
Kontinente:

Eurasien
Europa
Nord-Europa (Britische Inseln (Vereinigtes Königreich (Großbritanien (England (Mittelland (Östlisches Mittelland (Leicestershire Grafschaft)), Nord-England (Nordwest-England (Cheshire Grafschaft))))), Irland), Deutschland (West-Deutschland (Nordrhein-Westfalen)), Skandinavien (Norwegen, Schweden, Dänemark), Fennoskandinavien (Finland), Baltische Region (Baltische Staaten (Estland))), West-Europa (Österreich, Frankreich, Schweiz, Beneluxländer (Belgien, Niederlande, Luxemburg)), Süd-Europa (Italien, Iberische Halbinsel (Spanien, Portugal)), Mitteleuropa (Ungarn, Polen, Tschechien (Mähren, Böhmen), Slowakei), Süd-Ost-Europa (Rumänien)
Asien
Ferner Osten (Ost-Asien (Japan, Korea (Südkorea)))
Russland
Afrika
Nord-Afrika
Makaronesien (Kanarische Inseln)
Ost-Afrika
Simbabwe
Südliches Afrika
Republik Südafrika
Amerika
Nordamerika
Kanada


Vorkommen durch Synonyme:
Chrysis scintillans   , Holotype
LänderÖsterreich, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finland, Frankreich, Irland, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Südkorea, Schweden, Schweiz, Simbabwe, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich
Taxonomischer Status, Holotype
Links und ReferenzenChrysis ignita in faunaeur.org
Chrysis ignita in dyntaxa.se
Chrysis ignita in Wikipedia (Englisch)

Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D
Bildbearbeitung mit Photoshop
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Feuergoldwespen - Ignita - Wespen - Körper - Stechen - Blau - Grün - Insekt
Taxonomie
KlasseInsecta
Insekten, Kerbtiere, Kerfe, Freikiefler
UnterklassePterygota
Fluginsekten
TeilklasseNeoptera
Neuflügler
ÜberordnungHolometabola
Holometabolen Insekten
OrdnungHymenoptera
Hautflügler
UnterordnungApocrita
Schnürwespen, Legwespen, Stechwespen, Stechimmen, Taillenwespen, Wehrimmen
TeilordnungAculeata
Stechimmen, Wehrimmen
ÜberfamilieChrysidoidea
Goldwespenartige
FamilieChrysididae
Goldwespen
UnterfamilieChrysidinae
TribusChrysidini
GattungChrysis
Artignita
Chrysis ignita
AutorLinnaeus, 1758
 
Synonyme
Chrysis scintillans
 
Unterarten
Chrysis ignita bischoffi
Chrysis ignita clarinicollis
Chrysis ignita cypriaca
Chrysis ignita ignita
Chrysis ignita impressa
Chrysis ignita melaensis
Chrysis ignita schencki
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