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Wespenspinne - Argiope bruennichi
Wespenspinne - Argiope bruennichi


Wespenspinne
Die Wespenspinne (Argiope bruennichi), engl. : Wasp spider, auch Zebraspinne, Tigerspinne oder Seidenbandspinne genannt, ist eine Spezies in der Ordnung der Webspinnen (Araneae), der Unterordnung Echte Webspinnen (Araneomorphae), der Teilordnung Entelegynae, der Überfamilie Radnetzspinnen (Araneoidea) und in der Familie Echte Radnetzspinnen (Araneidae). Hier, in der Unterfamilie Argiopinae, gehört die Wespenspinne zur Gattung Argiope.
Wespenspinne mit Streifenawanze
Wespenspinne mit Streifenawanze
Wissenschaftliche Synonyme für diese Spezies sind: Aranea brünnichii, Aranea speciosa, Aranea senoculata, Aranea fasciata, Aranea zebra, Aranea formosa, Aranea pulchra, Aranea caspia, Aranea phragmitis, Segestria pulchra, Miranda transalpina, Epeira speciosa, Nephila transalpina, Epeira fasciata, Nephila fasciata, Miranda zabonica, Argiope brünnichi und Argiope bruennichii. Eine Unterart der Wespenspinne ist Argiope bruennichi nigrofasciata.
Argiope bruennichi - Seitenansicht
Argiope bruennichi - Seitenansicht
Die Wespenspinne ist in Nordafrika, Europa und in Teilen Asiens häufig verbreitet. In den letzten 50 Jahren hat diese Spezies ihr Areal beträchtlich ausgedehnt. Nach der Roten Liste Deutschlands wird die Wespenspinne in ihrem Bestand als ungefährdet eingestuft.
Wespenspinne hat einen Grashüpfer gefangen
Wespenspinne hat einen Grashüpfer gefangen
Auch in der farblichen Gestaltung und der Zeichnung der Körper bestehen deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Die Vorderkörper (Prosoma) der Weibchen ist silbrig-weiß behaart. Ihr Hinterleib (Opisthosoma) ist sehr prächtig gefärbt und gezeichnet. Das Muster erinnert an die Zeichnung von Wespen (Wespenspinne). Die Grundfarben des Hinterleibs sind (in unterschiedlicher Intensität) Gelb und Weiß. Auf diesem Untergrund ist eine schwarze Querbänderung erkennbar, deren Breite und Farbintensität ebenfalls Schwankungen unterliegen kann. Die männlichen Wespenspinnen sind dagegen viel unscheinbarer gefärbt. Ihr Hinterleib hat nur eine blasse gelblich-bräunliche Grundfarbe, von der sich undeutliche und dunklere Zeichnungselemente abheben. Der Hinterleib der Männchen hat keine Querbänderung. Die Beine der Wespenspinne sind kontrastreich schwarz und gelb geringelt.
Aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes der Wespenspinne besteht kaum Verwechslungsgefahr mit ähnlichen bzw. verwandten Arten. Die Wespenspinne lebt bevorzugt in sonnigen, offenen Gebieten mit niedriger bzw. halbhoher Vegetation (Trockenrasen, Magerwiesen, Ödland mit lückenhaftem Bewuchs oder auch Feuchtwiesen). Günstig ist das Vorhandensein von Heuschrecken und Hautflüglern (Bienen oder Wespen).
Erwachsene Wespenspinnen wie auch Jungspinnen leben vom Insektenfang. Hierzu spinnen sie in geringer Höhe (bis zu 1 Meter über dem Boden) spiralförmige Fangnetze, deren besonderes Merkmal ein durch die Nabe verlaufendes, vertikales und bandförmiges Gespinst mit zickzackartigem Fadenverlauf darstellt. Aus der Ferne wirkt das Gespinst wie ein breiter Streifen. Die Ursachen für diese Art des Netzaufbaus sind noch unklar. Die Herstellung eines Fangnetzes findet in der Morgen- oder Abenddämmerung statt. Die Wespenspinne benötigt dafür etwa 40 Minuten.
Zu den Beutetieren der Wespenspinne zählen neben Hautflüglern und Geradflüglern auch Fliegen, Schmetterlinge und Libellen. Im Netz gefangene Insekten werden durch Giftstiche getötet, eingesponnen, und (nach innerer Verflüssigung) von der Spinne leergesaugt. Normalerweise erscheinen erwachsene Wespenspinnen von Juli bis August (geschlechtsreife Männchen) bzw. von Juli bis Oktober (Weibchen). Wann die Tiere zur Winterruhe übergehen, hängt vom Nahrungsangebot ab.
Nach der Paarung, die Ende Juli bis Anfang August stattfindet, und in deren Verlauf (bzw. im Anschluss daran) viele Männchen getötet werden, legen die befruchteten Weibchen ab Ende August ihre Eier in kugelförmige, bräunliche Kokons. Die kurz darauf schlüpfenden Jungspinnen überwintern in den Kokons. Sie erscheinen ab Mai des nächsten Jahres erstmals im Freien.

Das Gift der Wespenspinne ist für den Menschen in der Regel harmlos. Die Wespenspinne wurde zur Spinne des Jahres 2001 gekürt.

Argiope bruennichi
Unterarten2
Deutsche NamenWespenspinne, Zebraspinne
Englische NamenWasp Spider, Orb-weaving Spider
NiederländischTijgerspin of wespspin, Wespspin, Tijgerspin, Wespenspin, Tijgerspin Wespspin
Dänische NamenHvepseedderkop
Finnische NamenAmpiaishämähäkki
Schwedische NamenGetingspindel
Italieische NamenArgiope fasciata
Französische NamenÉpeire frelon
AutorScopoli, 1772
Vorkommen
Kontinente:

Eurasien
Europa
Nord-Europa (Britische Inseln (Vereinigtes Königreich (Großbritanien)), Deutschland (West-Deutschland (Nordrhein-Westfalen)), Skandinavien (Norwegen, Schweden, Dänemark), Fennoskandinavien (Finland), Baltische Region (Baltische Staaten (Lettland, Litauen))), West-Europa (Österreich, Frankreich (Süd-Frankreich (Korsika)), Schweiz, Beneluxländer (Belgien, Niederlande, Luxemburg)), Süd-Europa (Italien (Italiens Inseln (Sizilien, Sardinien), Norditalien, Süditalien), Iberische Halbinsel (Spanien (Balearen), Portugal)), Mitteleuropa (Ungarn, Polen, Tschechien (Mähren, Böhmen), Slowakei), Süd-Ost-Europa (Rumänien, Jugoslawien (Slowenien, Kroatien, Serbien und Montenegro (Serbien, Montenegro), Mazedonien), Bulgarien, Griechenland, Albanien, Moldawien), Ost-Europa (Ukaine, Weißrussland)
Asien
Ferner Osten (Süd-Ost-Asien (Indonesien), Ost-Asien (Taiwan, Japan, Korea (Südkorea))), West-Asien (Naher Osten (Türkei, Iran)), Zenralasien (Türkistan (Kasachstan))
Russland
Ozeanien
Australasien
Australien
Amerika
Nordamerika
Mexiko
Afrika
Nord-Afrika
Marokko


Ecoregionen: Paläarktis

Vorkommen durch Synonyme:
Epeira speciosa   Taiwan
LänderÖsterreich, Albanien, Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finland, Frankreich, Griechenland, Indonesien, Iran, Italien, Japan, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Marokko, Mazedonien, Mexiko, Moldawien, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Südkorea, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Türkei, Taiwan, Tschechien, Ukaine, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Weißrussland
Links und ReferenzenArgiope bruennichi in faunaeur.org
Argiope bruennichi in itis.gov
Argiope bruennichi in dyntaxa.se
Argiope bruennichi in Wikipedia (Englisch)

Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D
Bildbearbeitung mit Photoshop
1. Wespenspinne - Argiope bruennichi
2. Wespenspinne mit Streifenawanze
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4. Wespenspinne hat einen Grashüpfer gefangen
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Argiope - Wespenspinnen - Giftig - Wespe - Bruennichi - Schwarz - Bilder - Gelb
Taxonomie
KlasseArachnida
Spinnentiere
UnterklasseMicrura
TeilklasseMegoperculata
OrdnungAraneae
Webspinnen
UnterordnungAraneomorphae
Echte Webspinnen
TeilordnungAraneomorphi
ÜberfamilieAraneoidea
Radnetzspinnen
FamilieAraneidae
Radnetzspinnen, Echte Radnetzspinnen
UnterfamilieArgiopinae
GattungArgiope
Artbruennichi
Argiope bruennichi
AutorScopoli, 1772
 
Synonyme
Aranea
Aranea brünnichii
Aranea brünnichii
Aranea caspia
Aranea fasciata
Aranea formosa
Aranea phragmitis
Aranea pulchra
Aranea senoculata
Aranea senoculata (misident.)
Aranea speciosa
Aranea zebra
Argiope
Argiope acuminata
Argiope brünnichi
Argiope bruennichi orientalis
Argiope bruennichii
Argiope bruennuchi nigrofasciata
Argiope brünnichi
Argiope brünnichii
Argiope brünnichii africana
Argiope fasciata
Epeira fasciata
Epeira speciosa
Miranda transalpina
Miranda zabonica
Nephila fasciata
Nephila transalpina
Segestria pulchra
 
Unterarten
Argiope bruennichi bruennichi
Argiope bruennichi nigrofasciata
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