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Schlagwort: Arten
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ArtArtena inversa - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtArtena bivirgata - Noctuidae (Eulenfalter)
UnterartPteronymia artena artena - Nymphalidae (Edelfalter)
ArtPteronymia artena - Nymphalidae (Edelfalter)
ArtArtena certior - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtArtena inversa - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtAchaea occidens - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtArtena occidens - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtArtena convergens - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtArtena ochrobrunnea - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtThyas ochrobrunnea - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtArtena certior - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtArtena velutina - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtArtigisa melanephele - Erebidae - Lepidoptera (Schmetterlinge und Motten)
ArtArtena certior - Noctuidae (Eulenfalter)
ArtArtena rubida - Noctuidae (Eulenfalter)
Gallwespen
...in der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und in deren Unterordnung Taillenwespen (Apocrita) zur Teilordnung Legimmen (Terebrantia). In der Teilordnung der Legimmen stellen sie innerhalb der Überfamilie Gallwespenartige (Cynipoidea) die artenreichste Familie dar. Die Familie der Gallwespen teilt sich in 3 Unterfamilien auf. Gallwespen sind global, vor allem in der nördlichen Hemisphäre, mit 1500 bis 1600 Arten verbreitet, von denen in ganz Europa nur die Unterfamilie Cynipinae mit 75 Gattungen und 200 bis 300 Arten vertreten ist. In Mitteleuropa findet man etwa 150 Arten. Gallwespen erreichen Körperlängen von 1 bis 6 mm. Ihre Körper sind meistens ausdruckslos schwarz, schwarzbraun, teilweise auch rötlichbraun oder gelbbraun gefärbt. Gallwespen haben gerade, fadenförmige Fühler m...

...meistens ausdruckslos schwarz, schwarzbraun, teilweise auch rötlichbraun oder gelbbraun gefärbt. Gallwespen haben gerade, fadenförmige Fühler mit 12 bis 16 Gliedern, die am Ende manchmal leicht angewinkelt sein können. Viele Arten haben auf der Oberseite des Thorax, der mit dem ersten Hinterleibssegment verschmolzen ist, ein Schildchen. Die Flügel, deren Aderung sehr schlicht ausgebildet ist, haben 4 bis 8 Flügelzellen. Die Radialzelle ist groß und auffäl...

...gedrückt (Taillenwespe). Oberkante und Unterkante des Hinterleibs sind mehr oder weniger scharf ausgeprägt. An seinem Ende tragen die Weibchen einen Legebohrer (Ovipositor). Gallwespen sind tagaktiv. Die überwiegende Mehrheit ihrer Arten lebt spezialisiert an Eichen (Quercus), wo sie vor allem an den Blättern Gallen ausbilden, ohne damit die Wirtspflanze zu beeinträchtigen. Andere Arten leben an Rosengewächsen (Rosaceae), Ahornen (Acer) oder anderen Pflanzenfamilien. Gallenbildungen können (je nach Art) auch an Wurzeln, Knospen, Blüten oder Früchten erfolgen. Gallwespen-Arten bringen pro Jahr mindestens zwei neue Generationen hervor. Sie vermehren sich im jährlichen Wechsel entweder zweigeschlechtlich oder eingeschlechtlich (parthenogenetisch). Die Tiere einzelner Generationen derselben Art unterscheiden sich dabei ...

...ch). Die Tiere einzelner Generationen derselben Art unterscheiden sich dabei sowohl in ihrem Äußeren als auch in der Form der von ihren Larven später produzierten Gallen. Die Eiablage der weiblichen Gallwespen erfolgt bei den meisten Arten an den Blättern oder anderen Bestandteilen von Eichen. Dabei bohren sie mit dem Legestachel die Oberfläche der Blattunterseite an und verlegen dort einzelne Eier. Nachdem die Larven geschlüpft sind, werden sie aus bisher nicht hinreic...

...chst. In den Gallen befinden sich Kammern, in denen die Larven leben und sich - vor Witterungseinflüssen geschützt - von der Substanz ernähren. Am Ende des letzten Larvenstadiums erfolgt die Verpuppung in den Gallen. Einige Gallwespen-Arten produzieren keine eigenen Gallen, sondern legen ihre Eier parasitär in die Gallen anderer Arten ab, was meistens den Tod der Wirtslarven bewirkt, die entweder verhungern oder selbst gefressen werden. Ebenso kommt es vor, dass Gallwespen-Arten ihre Eier in die Körper lebender Insekten wie Blattläuse, Schildläuse oder sogar in die Larven von ebenfalls parasitoid lebenden Insekten-Arten induzieren (Hyperparasitismus). Die Art Ibalia leucospoides legt beispielsweise ihre Eier in die Larven von Holzwespen (Siricidae) aus deren Unterfamilie Tremecinae ab. Die Wirtslarve lebt in Holzgängen, ernährt sich jedoch von Baumpilzen....

...tismus). Die Art Ibalia leucospoides legt beispielsweise ihre Eier in die Larven von Holzwespen (Siricidae) aus deren Unterfamilie Tremecinae ab. Die Wirtslarve lebt in Holzgängen, ernährt sich jedoch von Baumpilzen. Einzelne Gallwespen-Arten lassen sich durch die Beschaffenheit ihrer Gallen oft leichter unterscheiden, als anhand der eigenen Merkmale.
>> Wespen -> Gallwespen
Alopecosa (Gattung)
...rphi (Reihe: Entelegynae) und der Überfamilie Lycosoidea eine Gattung aus der Familie der Wolfspinnen (Lycosidae), die hier der Unterfamilie Eigentliche Wolfspinnen (Lycosinae) zugeordnet ist. Die Gattung Alopecosa ist weltweit mit etwa 140 Arten vertreten, von denen 50 Arten in Europa vorkommen. In Mitteleuropa sind folgende Arten häufig anzutreffen: Alopecosa accentuata, Stachelige Pantherspinne (Alopecosa aculeata), Alopecosa albostriata, Alopecosa alpicola, Alopecosa auripilosa, Alopecosa barbipes, Alopecosa cinnameopilosa, Dickfußpantherspinne (Alopecosa cu...

...ti, Alopecosa sibirica, Alopecosa solitaria, Alopecosa striatipes, Alopecosa sulzeri, Alopecosa taeniata, Alopecosa thaleri, Balkenpantherspinne (Alopecosa trabalis) und Alopecosa xilinensis. Durch Zerstörung ihrer Biotope sind viele dieser Arten selten geworden, und stehen auf der Roten Liste. Die Alopecosa-Arten zählen in Deutschland und den angrenzenden Gebieten zu den großen Wolfspinnen. Ihre Körper, die 10 bis 20 mm lang werden, sind untersetzt und kräftig gebaut. Die Vorderkörper, an deren Oberseite sich meistens ein helles bre...

...hnet, fallen seitlich allmählich ab und erscheinen im vorderen Bereich breiter als das Augenfeld. Auf dem Hinterleib befindet sich fast immer ein dunkler Spießfleck, der oft seitlich gezackt ist. Die Unterscheidung einzelner Alopecosa-Arten ist schwierig, und oft ohne die Berücksichtigung der Genitalmerkmale nicht möglich. Nach Farbe und Zeichnung lassen sich die Alopecosa-Arten in drei Gruppen einteilen, wobei die erste Gruppe die großen Arten umfaßt, deren Hinterleib an der Unterseite deutlich schwarz gefärbt ist, und auf der Oberseite eine gezackte Spießfleckzeichnung trägt, während der Hinterleib bei den Vertretern der zweiten Gruppe unten hell ist, und oben ...

...h schwarz gefärbt ist, und auf der Oberseite eine gezackte Spießfleckzeichnung trägt, während der Hinterleib bei den Vertretern der zweiten Gruppe unten hell ist, und oben eine glattrandige Spießfleckzeichnung hat. Bei den Arten der dritten Gruppe ist die Abdomen-Unterseite hell und die Spießfleckzeichnung an der Oberseite seitlich gezackt. Alopecosa-Arten bevorzugen offene, warme und trockene Habitate wie Dünen, sandige Heideflächen oder Trockenrasen. Die befruchteten Alopecosa-Weibchen graben für die Eiablage eine Erdhöhle, in der sie ihren Eisack verstauen. Danach verbleiben sie...
>> Spinnentiere -> Wolfspinnen -> Alopecosa
Speckkäfer
Speckkäfer (Dermestidae) sind eine Familie der Käfer. Es gibt weltweit etwa 1000 Arten, die 45 Gattungen zugeordnet werden. 169 Arten und Unterarten gibt es in ganz Europa, 68 Arten leben in Mitteleuropa. Älteste Fossilienfunde weisen auf ein Alter von ca. 150 Millionen Jahren hin. Einige der Arten sind: Dornspeckkäfer, Gemeiner Speckkäfer, Wollkrautblütenkäfer, Kabinettkäfer, Teppichkäfer. Die Speckkäfer erreichen Längen bis zu 10 mm. Ihr Körper sind kompakt gebaut und haben rundlich-ovale Forme...

...pen oder Haare erweitert, die Zeichnung der Tiere (insbesondere die der Deckflügel) ausmacht. Die Oberseite der Speckkäfer kann glatt, schuppig oder behaart sein. Form, Länge und Gliederzahl der Fühler, deren Ende bei den meisten Arten keulenförmig ausgeprägt ist, können ebenfalls variieren. Die meisten Arten haben neben Facettenaugen zusätzlich ein Punktauge. Die Larven der Käfer haben eine langgestreckte Form und sind dicht behaart. Speckkäfer leben in den vielfältigsten Biotopen und sind artenspezifisch hochspezialisiert. Sie kommen an Böden, auf Blütenpflanzen, an Straßen, an Schuttplätzen sowie in Nestern verschiedener Tierarten vor. Viele Arten sind durch Verschleppung weltweit verbreitet. Die meisten Speckkäfer sind Aasfresser, manch leben von Pflanzenteilen oder Pollen. Da sich viele Arten von getrockneten organischen Stoffen ernähren, können sie Schäden an Wollgewebe, Fellen und zoologischen Sammlungen anrichten. Die Gattung Trogoderma kann in der Landwirtschaft (Getreideanbau) erhebliche Schäden verursachen. D...

... sie Schäden an Wollgewebe, Fellen und zoologischen Sammlungen anrichten. Die Gattung Trogoderma kann in der Landwirtschaft (Getreideanbau) erhebliche Schäden verursachen. Die Käfer sind sowohl nachts als auch am Tage aktiv. Manche Arten entwickeln bei Gefahr einen Totstellreflex, bei dem sie sich fallen lassen und Fühler und Beine anlegen.
>> insekten -> Speckkäfer
Palpenmotten
Die Palpenmotten (Gelechiidae) bilden in der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) und der Unterordnung Glossata eine Familie, die global mit etwa 4500 Arten weit verbreitet ist. Von 732 Arten und Unterarten in Europa kommen in Mitteleuropa 330 Arten vor. Palpenmotten erreichen Flügelspannweiten von 8 bis 20 mm. Ihre Körper sind lang und schmal. Am Kopf befinden sich fadenförmige Antennen, die fast so lang sind, wie die Vorderflügel. Neben den Facettenaugen besitzen die me...

... Palpenmotten erreichen Flügelspannweiten von 8 bis 20 mm. Ihre Körper sind lang und schmal. Am Kopf befinden sich fadenförmige Antennen, die fast so lang sind, wie die Vorderflügel. Neben den Facettenaugen besitzen die meisten Arten auch Punktaugen. Der Saugrüssel ist an der Basis geschuppt, die Maxillarpalpen (Unterkiefertaster) unterschiedlich gut entwickelt. Die schlanken Vorderflügel, auf denen 10 bis 12 Adern erkennbar sind, haben einen metallischen Glanz und sin...

... der Basis geschuppt, die Maxillarpalpen (Unterkiefertaster) unterschiedlich gut entwickelt. Die schlanken Vorderflügel, auf denen 10 bis 12 Adern erkennbar sind, haben einen metallischen Glanz und sind gefärbt bzw. gemustert ; bei manchen Arten fehlen die Färbungen. Die schmalen Hinterflügel haben 9 bis 10 Adern und sind am Saum gefranst. Die Eiablage der Weibchen erfolgt an den über 80 verschiedenen Futterpflanzen der Raupen, die unterschiedlich leben und sich entwickeln...

...schmalen Hinterflügel haben 9 bis 10 Adern und sind am Saum gefranst. Die Eiablage der Weibchen erfolgt an den über 80 verschiedenen Futterpflanzen der Raupen, die unterschiedlich leben und sich entwickeln. Während sich die meisten Arten an eingerollten Blättern aufhalten, gibt es Arten, die sich an Blüten, Samen, Früchten und Sprossen ernähren. Andere Arten minieren an Blättern und Nadeln, während wiederum andere an Ästen und Blättern Gallen erzeugen, in denen die Raupen heranwachsen. Einige Palpenmotten-Arten können an Pflanzen erhebliche Schäden anrichten.
>> insekten -> Palpenmotten
Eulenfalter
Eulenfalter (Noctuidae) werden auch als Eulen bezeichnet. Sie sind eine Familie der Schmetterlinge. Weltweit sind bisher etwa 35000 Arten bekannt. Einige der über 1800 in Europa vorkommende Arten sind: Ackerwinden-Bunteulchen, Ahorn-Rindeneule, Erlen-Rindeneule, Goldhaar-Rindeneule, Ampfereule, Pfeileule, Zaunwinden-Trauereule, Pyramideneule, Zackeneule, Großes Eichenkarmin, Scheck-Tageule, braune Tageule, Gelbes Ordensband, Braunes Or...

...eule, Breitflügelige Bandeule, Hausmutter, Hellrandige Erdeule, Schwarzes C, Haseleule, Gammaeule, Seideneulchen, Hornkraut-Tageulchen und Dreieck-Grasmotteneulchen. Eulenfalter erreichen Flügelspannweiten von 14 bis 300 mm. Die meisten Arten sind groß, robust und schlicht gefärbt. Die Körper sind langgestreckt, die Vorderflügel unterschiedlich breit. Die Muster sind unterschiedlich und variieren sogar innerhalb von bestimmten Arten, während deren Komponenten immer gleich bleiben. Das Muster besteht typischerweise aus mehreren Querlinien, die oft wellenförmig verlaufen und die Flügelfläche dreiteilig erscheinen lassen. Hinzu kommen Flecken im Mittelfeld der ...

...l;gel 8. Ebenso unterschiedlich wie die Falter treten deren Raupen auf. Sie sind unterschiedlich stark behaart. Manche Raupen haben Brennhaare zum Schutz vor Fressfeinden. Eulenfalter sind überwiegend nachts und in der Dämmerung aktiv. Arten wie die Gammaeule oder die Braune Tageule trifft man tagsüber an. Einige Arten fliegen sogar im Winter. Die Raupen vieler Eulenfalterarten fressen sitzend auf Blättern, manche unterminieren Pflanzen, während Raupen anderer Arten von Wurzeln leben. Sie bevorzugen krautige Pflanzen, Laubbäume und Sträucher, seltener auch Nadelbäume. Es gibt auch Raupen, die sich zusätzlich räuberisch von anderen Raupen ernähren. Eulenfalter können als Pfl...

...n, die sich zusätzlich räuberisch von anderen Raupen ernähren. Eulenfalter können als Pflanzenschädlinge (z. B. Kieferneule) oder auch als Überträger von Krankheiten auftreten (einige außereuropäische Arten saugen Blut mit einem Stechrüssel).
>> insekten -> Eulenfalter
Dasselfliegen
Dasselfliegen (Oestridae), auch Biesfliegen, Bremsen oder Brämsen genannt, bilden in der Ordnung Zweiflügler (Diptera) eine Familie. Von weltweit ca. 100 Arten kommen 11 Arten in Mitteleuropa vor. Die Familie der Dasselfliegen teilt sich in drei Unterfamilien: Nasendasseln bzw. Nasenfliegen (Oestrinae), Rachendasseln bzw. Rachenfliegen (Cephenomyiinae) und Hautdasseln bzw. Hautfliegen (Hypoderminae). Einige Dasselfliegen-Arten sind: Schafbremse (Oestrus ovis), Gasterophilus intestinalis, Rehdasselfliege (Hypoderma diana), Rhinoestrus purpureus, Hirschdasselfliege (Hypoderma acteon), Crivellia silenus, Rinderdasselfliege (Hypoderma bovis), Kleine Rinderdasselfliege (Hypode...

...inderdasselfliege (Hypoderma lineatum) und Pharyngomyia picta. Dasselfliegen erreichen Körperlängen von 10 bis 13 mm. Sie haben eine starke pelzige Behaarung. Die Mundwerkzeuge der Tiere sind oft stark zurückgebildet, weshalb viele Arten keine Nahrung aufnehmen. Einige Arten sollen jedoch Flüssigkeit zu sich nehmen können. Die gut ausgebildeten großen Flügel haben eine gewinkelte Mittelader. Der Thorax ist beschuppt und weist an seinem hinteren Bereich eine Reihe von Borsten auf. Die Paarung der Das...

...ml;hen, Geländewellen) statt. Die Brutablage der Weibchen erfolgt an Wirtstieren, von denen Huftiere die größte Gruppe ausmachen. Die Larven leben stets parasitisch im Inneren der Tiere (Endoparasiten). Hierbei kommt es bei vielen Arten zur Spezialisierung auf bestimmte Wirte. Auch die für die Eiablage von den Dasselfliegen gewählten Körperöffnungen der Tiere sind artspezifisch, was bereits aus den Namen der Unterfamilien und Arten hervorgeht. Die später schlüpfenden Maden (Larven) entwickeln sich demgemäss in der Nasenschleimhaut, im Rachen oder in der Unterhaut (Subcutis) der Wirtstiere. Auch die Eiablage selbst, bei der die Eier in die Körperöffnung...

...n) entwickeln sich demgemäss in der Nasenschleimhaut, im Rachen oder in der Unterhaut (Subcutis) der Wirtstiere. Auch die Eiablage selbst, bei der die Eier in die Körperöffnung eingespritzt werden, stellt für die Weibchen einiger Arten ein Risiko dar, weil sie bei zu langsamer Vorgehensweise Gefahr laufen, von den sofort schlüpfenden eigenen Larven getötet zu werden. In den Tropen kann es vorkommen, dass die Eiablage versehentlich auch am Menschen stattfindet. Insbesonde...
>> Fliegen -> Dasselfliegen
Bläulinge
Die Bläulinge (Lycaenidae) bilden innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge eine Familie, die zur Unterordnung Glossata zählt. Sie kommen global mit etwa 6000 Arten vor. Die Falter erreichen Flügelspannweiten von 24 bis 50 mm. Bei den in Europa vorkommenden Arten sind die Oberseiten der Flügel blau gefärbt. Im Allgemeinen ist die Flügeloberseite dunkelbraun, kupferfarben, blau oder violett. Es gibt Arten, die metallisch schimmern. Bei vielen Arten ist die Unterseite der Flügel gemustert und trägt dunkle, hellumrandete Flecken, die bei einigen als Augenflecken ausgebildet sind. Die Färbung ist bei Männchen und Weibchen oft unterschiedlich. Der Körper der Raupen ist...

...hellumrandete Flecken, die bei einigen als Augenflecken ausgebildet sind. Die Färbung ist bei Männchen und Weibchen oft unterschiedlich. Der Körper der Raupen ist kompakt bis plump und oftmals abgeflacht. Bei den europäischen Arten sind sie überwiegend grün und kurz und dicht behaart. Bläulinge sind tagaktiv. Drei Viertel aller vorkommenden Raupen leben von bzw. mit Ameisen. Die Raupen anderer Arten fressen an Hülsenfrüchten, Heidekraut, Lippenblütlern, Zistrosengewächsen oder Storchschnabel. Die Raupen verpuppen sich an der Futterpflanze zu einer Gürtelpuppe. Nahezu alle europäischen Arten gelten als gefährdet.
>> insekten -> Bläulinge
Baumwanzen
Die Baumwanzen (Pentatomidae) sind Wanzen aus der Ordnung der Schnabelkerfe und bilden eine Familie, die der Überfamilie Pentatomoidea angehört. Während global 6000 Arten verbreitet sind, finden sich in Europa 228, davon 70 Arten in Mitteleuropa. Beispiele für Arten sind: Grüne Stinkwanze, Streifenwanze, Rotbeinige Baumwanze, Graue Gartenwanze, Beerenwanze, Föhrengast, Rotschwarze Gemüsewanze, Spitzling, Kohlwanze, Schmuckwanze, Grüne Reiswanze und Waldwächter. Der Körperbau der Baumwanzen ist schildförmig und plump. Hauptmerkmal ist das große S...

...hrengast, Rotschwarze Gemüsewanze, Spitzling, Kohlwanze, Schmuckwanze, Grüne Reiswanze und Waldwächter. Der Körperbau der Baumwanzen ist schildförmig und plump. Hauptmerkmal ist das große Schildchen, das bei einigen Arten den ganzen Hinterleib bedeckt. Einige Arten haben eine lebhafte und bunter Färbung die nach Jahreszeiten variieren kann. Ihre Flügel sind gut entwickelt. Manche Arten besitzen zur Abwehr von Feinden Drüsen, die giftige oder übelriechende Substanzen freisetzen. Die meisten Baumwanzen leben saugend von Pflanzensäften. Die Getreidewanze kann in der Landwirtschaft schwere Schäden verursachen. M...

...zen zur Abwehr von Feinden Drüsen, die giftige oder übelriechende Substanzen freisetzen. Die meisten Baumwanzen leben saugend von Pflanzensäften. Die Getreidewanze kann in der Landwirtschaft schwere Schäden verursachen. Manche Arten ernähren sich räuberisch. Diese sind von Nutzen, da sie viele Schädlinge vertilgen. Die Eiablage der Weibchen erfolgt auf den Futterpflanzen der später schlüpfenden Larven, die in 5 Larvenstadien gesellig leben. Bei Gefah...
>> insekten -> Baumwanzen
...schiedlich (von 11 bis 16) angegeben wird. Baldachinspinnen - Die größte Familie stellen die Baldachinspinnen (Linyphiidae) dar, die auch Deckennetzspinnen oder Zwergspinnen genannt werden, und weltweit mit 569 Gattungen und etwa 4300 Arten (davon ca. 500 in Mitteleuropa) vertreten sind. Echte Radnetzspinnen - Die Echten Radnetzspinnen (Araneidea) bilden die drittgrößte Familie und sind global mit über 2. 800 Arten in rund 160 Gattungen verbreitet. Haubennetzspinnen - Die Haubennetzspinnen (Theridiidae) sind eine Familie mit 96 Gattungen und 2283 Arten. Sie werden auch Kugelspinnen genannt. Sie sind weltweit verbreitet und in den Tropen besonders häufig. Dickkieferspinnen - Die Familie der Dickkieferspinnen (Tetragnathidae) ist weltweit mit 51 Gattungen und 955 Arten verbreitet. Sie werden auch Streckerspinnen oder Kieferspinnen genannt. Höhlenspinnen - Die Familie der Höhlenspinnen (Nesticidae) ist mit weltweit 9 Gattungen und 203 Arten ebenfalls global verbreitet. Cyatholipidae - Cyatholipidae ist eine Familie, die tropisch und subtropisch mit 23 Gattungen mit 58 Arten verbreitet ist. Seidenspinnen - Die Familie der Seidenspinnen (Nephilidae) ist ebenfalls tropisch und subtropisch verbreitet, und enthält 4 Gattungen mit 36 Arten.
>> Spinnentiere -> Radnetzspinnen
Die Zahl der weltweit vorkommenden Laufkäfer-Arten liegt zwischen 30000 und 40000. In Europa sind bisher 2700 Arten, in Nordamerika rund 2000 Arten festgestellt worden. Etwa 85 Gattungen mit 500 bis 750 Arten sind in Mitteleuropa bekannt. Viele Laufkäfer-Arten sind auf spezielle Habitate und Umweltbedingungen extrem angepasst, und dadurch Veränderungen ihrer Biotope in besonderem Maße ausgesetzt. Die zunehmende Erschließung von Naturgebieten durch den Menschen führt zu einem starken ...

... Umweltbedingungen extrem angepasst, und dadurch Veränderungen ihrer Biotope in besonderem Maße ausgesetzt. Die zunehmende Erschließung von Naturgebieten durch den Menschen führt zu einem starken Populationsrückgang vieler Arten, die heute in ihrem Bestand bereits als stark gefährdet gelten und somit in die Rote Liste aufgenommen sind. Dies betrifft insbesondere betrifft alle Arten der Echten Laufkäfer (Carabus), die Puppenräuber (Calosoma), sowie die Schaufelläufer (Cychrus). Auch die Sandlaufkäfer (Cicindellinae) sind vollständig geschützt.
>> Käfer -> Laufkäfer
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ArtenabhängigArtengruppeArtenreichArtenreicheArtenreichste
ArtenreichstenArtenschutzArtenspezifischArtenvielfalt


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