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Mittlere Keilfleckschwebfliege
Die Mittlere Keilfleckschwebfliege (Eristalis interrupta) ist eine Spezies in der Ordnung der Zweiflügler (Diptera), der Unterordnung Zweiflügler (Diptera), der Nebenordnung Muscomorpha, der Teilordnung Aschiza, der Überfamilie Syrphoidea und in der Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). Hier, in der Unterfamilie Eristalinae, dem Tribus Eristaliini und dem Subtribus Eristalina, gehört die Mittlere Keilfleckschwebfliege zur Gattung Eristalis. Ein wissenschaftliches Synonym für die Spezies ist Eristalis nemorum.

Die Mittlere Keilfleckschwebfliege ist in Nordamerika, Europa, Nordasien und Zentralasien weit und häufig verbreitet. Die Spezies erscheint pro Jahr mit 2 neuen Generationen, und gilt in ihrem Bestand als ungefährdet.

Mittlere Keilfleckschwebfliege - Eristalis interrupta
Mittlere Keilfleckschwebfliege - Eristalis interrupta
Erwachsene Exemplare von Eristalis interrupta erreichen Körperlängen von 9 bis 12 mm. Die Weibchen haben eine sehr breite Stirn, die etwa ein Drittel der Kopfbreite ausmacht. Die Fühlerborste ist gefiedert. Die großen Facettenaugen sind seitlich behaart. Der Brustabschnitt ist ebenfalls behaart. Die Flügel, die etwa 20 mm Spannweite erreichen, tragen ein punktförmiges Mal am Rand. An den schwarzen Beinen sind im Bereich der Schenkelenden und an den Schienen (Tibia) gelbliche Flecken erkennbar.

Der Hinterleib (Abdomen), dessen Segmente durch gelblich-weiße Randsäume gut abgrenzbar sind, trägt an den Seiten des zweiten Segments je einen rötlichgelben Fleck, der mehr oder weniger deutlich ausgeprägt sein kann. Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes kann die Mittlere Keilfleckschwebfliege mit der Mistbiene (Eristalis abustorum) verwechselt werden).
Eristalis interrupta
Eristalis interrupta
Die Mittlere Keilfleckschwebfliege, die eine Lebenserwartung von etwa 8 Monaten hat, ist tagaktiv, und von Mai bis Oktober unterwegs. Lichte und feuchte Wälder, Waldränder, offene Landstriche, Felder, blumenreiche Wiesen und Buschland zählen zu ihren bevorzugten Habitaten. Häufig ist sie auch in Parks und Gärten anzutreffen.

Während die weiblichen Exemplare intensiv Blütenpflanzen anfliegen, um Nektar und Pollen aufzunehmen, halten sich die wesentlich inaktiveren Männchen lieber im Laub schattenspendender Pflanzen auf. Doldenblütler (Apiaceae), Eberesche (Sorbus aucuparia), Hartriegel (Cornus), Korbblütler (Asteraceae), Sumpfdotterblumen (Caltha palustris), Weißdorn (Crataegus) und Zypressenwolfsmilch (Euphorbia cyparissias) zählen zu den bevorzugten Nahrungspflanzen der Mittleren Keilfleckschwebfliege.
Eristalis interrupta - Seitenansicht
Eristalis interrupta - Seitenansicht
Nach der Paarung legen die befruchteten Weibchen mehrere Eier in stehenden, fauligen Gewässern ab, vorzugsweise in Jauchetümpeln oder Jauchegruben. 2 bis 4 Tage nach der Eiablage schlüpfen die Larven. Sie entwickeln sich über 2 Monate in den Gewässern, ernähren sich von faulenden Pflanzenresten, die sie im schlammigen Grund vorfinden, und tragen somit zur Klärung von Gewässern bei. Die ausgewachsenen Larven verpuppen sich. Die Larven der 2. Generation überwintern. Im April schlüpfen die überwinternden erwachsenen Schwebfliegen aus ihren Puppen, 3 Monate später sind sie geschlechtsreif.
Eristalis interrupta - Rückansicht
Eristalis interrupta - Rückansicht

Eristalis (Eoseristalis) interrupta
Deutsche NamenHain-Keilfleckschwebfliege, Mittlere Keilfleckschwebfliege
Dänische NamenMark-dyndflue
Finnische NamenPistesurri
Schwedische NamenFältslamfluga
AutorPoda, 1761
Vorkommen
Kontinente:

Eurasien
Europa
Nord-Europa (Fennoskandinavien (Finland), Deutschland (West-Deutschland (Nordrhein-Westfalen)), Skandinavien (Norwegen, Schweden, Dänemark), Baltische Region (Baltische Staaten (Estland, Lettland)), Britische Inseln (Vereinigtes Königreich)), West-Europa (Österreich, Frankreich, Beneluxländer (Niederlande, Luxemburg)), Süd-Europa (Italien (Italiens Inseln (Sizilien, Sardinien), Norditalien, Süditalien), Iberische Halbinsel (Spanien)), Mitteleuropa (Tschechien, Slowakei)
Kaukasus
Armenien
Asien
Zenralasien (Türkistan (Kasachstan)), Nord-Asien, Ferner Osten (Ost-Asien (Korea))
Russland
Sibirien (West-Sibirien (Westsibirisches Tiefland), Ost-Sibirien (Amur Oblast), Ferner Osten Russland (Sakhalin Oblast (Kurilen, Sachalin), Primorsky Krai, Kamtschatka), Süd-Sibirien (Süd-Sibirische Berge), Mittel Sibirien), Ural
Amerika
Nordamerika
Kanada (Alberta, Québec, Ontario, Britisch-Kolumbien, Manitoba, Saskatchewan), USA (Oregon, Colorado, Connecticut)


LänderÖsterreich, Armenien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finland, Frankreich, Italien, Kanada, Kasachstan, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Russland, Schweden, Slowakei, Spanien, Tschechien, USA, Vereinigtes Königreich
Links und ReferenzenEristalis interrupta in itis.gov
Eristalis interrupta in dyntaxa.se

Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D
Bildbearbeitung mit Photoshop
1. Mittlere Keilfleckschwebfliege - Eristalis interrupta
2. Eristalis interrupta
3. Eristalis interrupta - Seitenansicht
4. Eristalis interrupta - Rückansicht
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Spezies - Lebenserwartung - Schwebfliege - Unterordnung - Generationen - Larven - Schwebfliegen - Diptera
Taxonomie
KlasseInsecta
Insekten, Kerbtiere, Kerfe, Freikiefler
UnterklassePterygota
Fluginsekten
TeilklasseNeoptera
Neuflügler
ÜberordnungHolometabola
Holometabolen Insekten
OrdnungDiptera
Zweiflügler, Dipteren
UnterordnungBrachycera
Fliegen, Kurzhörner
TeilordnungMuscomorpha
SektionAschiza
ÜberfamilieSyrphoidea
FamilieSyrphidae
Schwebfliegen, Stehfliegen, Schwirrfliegen
UnterfamilieEristalinae
TribusEristalini
Schlammschwebfliegen
UntertribusEristalina
GattungEristalis
Keilfleckschwebfliegen
UntergattungEoseristalis
Artinterrupta
Eristalis interrupta
AutorPoda, 1761
 
Synonyme
Conops fuscus
Conops interruptus
Eristalis carelica
Eristalis inornatus
Eristalis sylvarum
Musca lineolae
Musca obfuscata
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