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Helophilus trivittata - Draufsicht
Helophilus trivittata - Draufsicht


Große Sumpfschwebfliege
Die Große Sumpfschwebfliege (Helophilus trivittata), auch Große Schmuckschwebfliege genannt, zählt in der Ordnung der Zweiflügler (Diptera), der Unterordnung Fliegen (Brachycera), der Nebenordnung Muscomorpha (Abteilung: Aschiza) und der Überfamilie Syrphoidea zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae). Hier, in der Unterfamilie Milesiinae (Syn. : Eristalinae), dem Tribus Eristalini und dem Untertribus Helophilina, gehört die Große Sumpfschwebfliege zur Gattung Helophilus. Wissenschaftliche Synonyme für diese Spezies sind: Tubifera trivittata, Helophilus parallelus, Helophilus parrallelus, Musca parallelus und Musca parrallelus. Die Große Sumpfschwebfliege ist in Nordamerika, Europa und Asien paläarktisch verbreitet. Sie ist in Deutschland flächendeckend verbreitet und tritt (wandernd !) von Jahr zu Jahr in wechselnder Häufigkeit auf.
Große Sumpfschwebfliege - Seitenansicht
Große Sumpfschwebfliege - Seitenansicht
Erwachsene Exemplare von Helophilus trivittata gehören zu den größten heimischen Schwebfliegenarten und erreichen Körperlängen von 11 bis 17 mm, wobei die Männchen deutlich kleiner als die Weibchen sind. Ihre schmal gebauten Körper sind weißlich, weißlich-gelb, gelb, braun und schwarz gefärbt.
Große Sumpfschwebfliege - Helophilus trivittatus
Große Sumpfschwebfliege - Helophilus trivittatus
Der Kopf ist vorwärts gestreckt. Die ersten beiden Fühlersegmente sind schwarz, das dritte gelblich-bräunlich. Das 2. Fühlersegment ist eiförmig rundlich. Der Zwischenraum der Augen ist weißlich-gelb oder gelb und wird von einer grau-gelben Mittellinie (Gesichtsstrieme) unterbrochen. Die Facettenaugen stehen sowohl beim Weibchen als auch beim Männchen weit auseinander. Bei den Männchen ist der Augenabstand etwas kleiner.
Helophilus trivittatus
Helophilus trivittatus
Der Brustabschnitt (Thorax) ist an der Oberseite überwiegend weißlich-grau, weißlich-gelb oder gelb gefärbt. In der Mitte verlaufen 3 breite schwarze Längsstreifen. Das Schildchen (Scutellum) ist gelblich-braun und schimmert leicht oliv. An seiner Mitte verläuft in Längsrichtung eine sehr dünne weißlich-gelbe Linie.
Helophilus trivittatus - Schwebfliege
Helophilus trivittatus - Schwebfliege
Der schwarze, abgeplattete Hinterleib ist bei den Weibchen auf dem 2. und 3. Segment mit gelben Fleckzeichnungen versehen. Auf dem 4. Hinterleibssegment verläuft quer eine (durchgehende !) weißliche Bogenlinie. Auf dem 5. Segment liegt ebenfalls ein weißliches Querband. Bei den Männchen befindet sich nur eine weißliche Bogenlinie auf dem 3. Segment.
Das vordere und mittlere Beinpaar sind überwiegend rötlichgelb gefärbt, während beim hinteren Beinpaar schwarze und rote Farbtöne überwiegen. Die Schenkel (Femura) sind dick, die Schienen (Tibien) sind gebogen und laufen zu den Füßen (Tarsen) hin spitz zu. Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes kann die Große Sumpfschwebfliege leicht mit ihrer Schwesternart, der Gemeinen Sonnenschwebfliege (Helophilus pendulus) verwechselt werden. Letztere hat jedoch eine deutlich schwarze Gesichtsstrieme (Weibchen). Ferner ist die weiße Bogenlinie des 4. Segments bei Helophilus pendulus in der Mitte unterbrochen, und nicht durchgängig, wie bei der Großen Sumpfschwebfliege.
Die Große Sumpfschwebfliege kommt von Mai bis Oktober (vor allem im August) in unterschiedlichen Biotopen vor. Sie sucht bevorzugt wiesenreiche Gegenden mit großem Bestand an Blütenpflanzen auf. Günstig ist das Vorhandensein feuchter Stellen, wie Abzugsgräben oder Tümpel, das Vorkommen dieser Art ist jedoch nicht auf Feuchtgebiete beschränkt. Auf der Suche nach Nahrung (Pollen, Nektar) legen die Fliegen oft lange Strecken zurück. Zu den zahlreichen besuchten Blütenpflanzen gehören: Disteln, Goldruten (Solidago), Giersch (Aegopodium podagraria), Greiskräuter (Senecio), Dost (Origanum) und Bärenklau (Heracleum). Als Bestäuber dieser Pflanzen ist die Große Sumpfschwebfliege ein wichtiges ökologisches Bindeglied.
Nach der Paarung legen die befruchteten Weibchen ihre Eier in stehenden Gewässern ab, die oft sehr schlammreich sind. Hierbei spielt der Sauerstoffgehalt des Wassers keine entscheidende Rolle, da die Eiablage sogar in Jauchegruben erfolgen kann. Aus den Eiern schlüpfen sogenannte „Rattenschwanzlarven“, an deren Hinterleib sich eine lange Atemröhre befindet, die bis an die Wasseroberfläche reicht. Die Larven ernähren sich von zerfallender organischer Substanz und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Klärung der Gewässer.

Helophilus (Helophilus) trivittatus
Deutsche NamenSumpfschwebfliege, Große Sumpfschwebfliege
NiederländischCitroenpendelvlieg
Dänische NamenTrebåndet sumpsvirreflue
Finnische NamenKeltanaamahelosurri
Schwedische NamenLjus kärrblomfluga
AutorJohann Christian Fabricius, 1805
Vorkommen
Kontinente:

Eurasien
Europa
Nord-Europa (Britische Inseln (Vereinigtes Königreich (Großbritanien (England (Mittelland (Östlisches Mittelland (Leicestershire Grafschaft)), Nord-England (Nordwest-England (Cheshire Grafschaft))))), Irland), Deutschland (West-Deutschland (Nordrhein-Westfalen)), Skandinavien (Norwegen, Schweden, Dänemark), Fennoskandinavien (Finland), Baltische Region (Baltische Staaten (Estland))), West-Europa (Österreich, Frankreich, Schweiz, Beneluxländer (Belgien, Niederlande, Luxemburg)), Süd-Europa (Italien (Italiens Inseln (Sizilien), Norditalien, Süditalien), Iberische Halbinsel (Spanien, Portugal)), Mitteleuropa (Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei), Ost-Europa (Ukaine)
Kaukasus
Armenien
Asien
Ferner Osten (Ost-Asien (Mongolei)), West-Asien (Naher Osten (Iran)), Zenralasien (Türkistan (Kasachstan, Turkmenistan)), Nord-Asien
Russland
Sibirien (West-Sibirien (Westsibirisches Tiefland), Ferner Osten Russland (Kamtschatka, Sakhalin Oblast (Sachalin)), Süd-Sibirien (Süd-Sibirische Berge), Mittel Sibirien), Ural
Amerika
Nordamerika
USA


Vorkommen durch Synonyme:
Helophilus parallelus   Europa, Polen, Ukaine, Armenien, Slowakei, Sizilien, Iran, Kasachstan, USA, Kaukasus, Turkmenistan, Westsibirisches Tiefland, Kamtschatka, Sachalin, Norditalien, Russland, Ural, Süditalien, Süd-Sibirische Berge, Mittel Sibirien
LänderÖsterreich, Armenien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finland, Frankreich, Iran, Irland, Italien, Kasachstan, Luxemburg, Mongolei, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechien, Turkmenistan, USA, Ukaine, Ungarn, Vereinigtes Königreich
Links und ReferenzenHelophilus trivittatus in dyntaxa.se
Helophilus trivittatus in Wikipedia (Englisch)

Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D
Bildbearbeitung mit Photoshop
1. Helophilus trivittata - Draufsicht
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Quellen, Links und weitere Informationen
Große Sumpfschwebfliege in der Insektenbox
Taxonomie
KlasseInsecta
Insekten, Kerbtiere, Kerfe, Freikiefler
UnterklassePterygota
Fluginsekten
TeilklasseNeoptera
Neuflügler
ÜberordnungHolometabola
Holometabolen Insekten
OrdnungDiptera
Zweiflügler, Dipteren
UnterordnungBrachycera
Fliegen, Kurzhörner
TeilordnungMuscomorpha
SektionAschiza
ÜberfamilieSyrphoidea
FamilieSyrphidae
Schwebfliegen, Stehfliegen, Schwirrfliegen
UnterfamilieEristalinae
TribusEristalini
Schlammschwebfliegen
UntertribusHelophiliina
GattungHelophilus
Sumpfschwebfliegen
UntergattungHelophilus
Sumpfschwebfliegen
Arttrivittatus
Helophilus trivittatus
AutorFabricius, 1805
 
Synonyme
Eristalis trivittatus
Helophilus camporum
Helophilus parallelus
Helophilus parrallelus
Helophilus solitarius
Musca parallelus
Musca parrallelus
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