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Dickkopffliege - Sicus ferrugineus
Dickkopffliege - Sicus ferrugineus


Dickkopffliegen
Die Dickkopffliegen (Conopidae), auch Blasenkopffliegen genannt, stellen in der Ordnung der Zweiflügler (Diptera), der Unterordnung Fliegen (Brachycera) und der Teilordnung Deckelschlüpfer (Cyclorrhapha) eine Familie dar, die wiederum in die Unterfamilien Conopinae, Myopinae und Dalmaniinae aufgeteilt ist. Einige Gattungen aus diesen Unterfamilien sind: Abrachyglossum, Conops, Dalmannia, Leopoldius, Melanosoma, Myopa, Physocephala, Sicus, Thecophora, Tropidomyia und Zodion.
Dickkopffliege - Conops flavipes
Dickkopffliege - Conops flavipes
Einge Arten der Blasenkopffliegen: Dunkle Wespendickkopffliege (Conops flavipes), Dolden-Kurzrüsseldickkopffliege (Abrachyglossum capitatum), Vierstreifige Dickkopffliege oder auch Gelbfuß-Wespendickkopffliege (Conops quadrifasciatus, Helle Wespendickkopffliege (Conops ceriaeformis), Gemeine Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus), Dunkle Stieldickkopffliege (Physocephala rufipes), Helle Stieldickkopffliege (Physocephala vittata), Frühe Buckelblasenkopffliege (Myopa tessellatipennis), Große Wespendickkopffliege(Conops vesicularis).
Dickkopffliegen sind in Europa, Nordafrika und Asien verbreitet. In Europa kommen über 80 Arten vor. Die in Mitteleuropa am häufigsten vorkommende Art ist die Gemeine Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus). Eine andere öfter anzutreffende Art ist die Vierstreifige Dickkopffliege (Conops quadrifasciatus).
Die Fliegen erreichen Körperlängen von 3 bis 18 mm. Ihre Körper sind unterschiedlich geformt und gefärbt. Gemeinsames und auffälligstes Merkmal ist der große, aufgebläht wirkende Kopf. Oft befindet sich eine lichtdurchlässige Blase an der Stirn. Die Rüssel der Tiere sind kurz und kräftig gebaut. Die Fühler (Antennen), die je nach Art länger oder kürzer erscheinen und zwei oder mehr Glieder haben können, sind auf einem Höcker angebracht. Dickkopffliegen haben lange, schmale und durchsichtige Flügel, die bei einigen Arten violett, rötlichgelb oder bräunlich gefärbt sind. Auf dem Brustschild befindet sich häufig eine Zeichnung aus dunklen Flecken und einem silberfarbenen Muster. Der Hinterleib (Abdomen) der Tiere variiert in Form und Zeichnung in Abhängigkeit von der Art und kann wespenartig gestielt sein. Bei einigen Arten erinnert das Aussehen des Abdomens an das von Schwebfliegen. Die Arten der Gattung Dallmannia besitzen eine lange Legeröhre.
Dickkopffliegen bevorzugen offene, trockene Gebiete und leben an Trockenrasen, Halbtrockenrasen, Wiesen, Wegrändern und Waldrändern. Die erwachsenen Tiere ernähren sich unter anderem vom Nektar verschiedener Blütenpflanzen wie Korbblütler und Doldenblütler, Weiden, Schwarzdorn und Disteln. Die Flugzeit der Dickkopffliegen reicht von Mai bis September.
Die Eiablage der Weibchen erfolgt auf sitzenden oder langsam fliegenden Wirtstieren, besonders auf Bienen, Hummeln, Wespen oder manchmal auch auf Heuschrecken. Dabei klammern sie sich an den Wirtstieren fest und legen die Eier zwischen deren Hinterleibssegmenten ab. Die schlüpfenden Larven fressen sich dann in den Hinterleib des Wirtstieres hinein und höhlen ihn allmählich aus. Die Überwinterung der Larven erfolgt in den so getöteten Wirtstieren. Einige Arten, wie beispielsweise Conops flavipes, die die häufigste Art der Gattung Conops ist, parasitieren in den Brutnestern von Hummeln und Bienen.

Gattungen83
Arten1.438
Deutsche NamenDickkopffliegen, Blasenkopffliegen
Englische NamenThick-headed Flies, Thick headed flies
NiederländischBlaaskopvliegen
Dänische NamenHvepsefluer
Finnische NamenNaamiokärpäset
Norwegische NamenVepsefluer
Schwedische NamenStekelflugor
AutorLatreille, 1802
Vorkommen
Artenlisten

Kontinente:

Eurasien
Amerika
Afrika
Ozeanien


Ecoregionen:

Paläarktis
Nearktis
Afrotropische Region


Fossilien:

Känozoikum


Weltmeere:

Pazifischer Ozean
Indischer Ozean


Länder
Artenlisten
Ägypten, Österreich, Afghanistan, Algerien, Angola, Argentinien, Australien, Bahamas, Belgien, Belize, Bolivien, Botswana, Brasilien, Burundi, Chile, China, Costa Rica, Dänemark, Demokratische Republik Kongo, Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Elfenbeinküste, Eritrea, Estland, Ethiopien, Finland, Frankreich, Gabun, Gambia, Georgia, Ghana, Griechenland, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Iran, Irland, Israel, Italien, Japan, Königreich Swasiland, Kamerun, Kanada, Kasachstan, Kenia, Kolumbien, Kuba, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Mali, Marokko, Mexiko, Mongolei, Mosambik, Myanmar, Namibia, Nepal, Niederlande, Nigeria, Nikaragua, Norwegen, Oman, Pakistan, Panama, Papua Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Ruanda, Rumänien, Russland, São Tomé und Príncipe, Südkorea, Sambia, Saudi Arabien, Schweden, Schweiz, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Slowakei, Spanien, Sri Lanka, Sudan, Suriname, Syrien, Türkei, Tadschikistan, Taiwan, Tansania, Thailand, Togo, Trinidad und Tobago, Tschechien, Tunesien, USA, Uganda, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Vietnam, Zypern
Links und ReferenzenConopidae in bie.ala.org.au
Conopidae in faunaeur.org
Conopidae in itis.gov
Conopidae in dyntaxa.se
Conopidae in Wikipedia (Englisch)

Weiterführende Kapitel von "Dickkopffliegen"
- Breitstirnblasenkopffliege
- Dunkle Wespendickkopffliege
Beschreibung der Bilder / Fotos
Fotografie mit folgenden Digitalkameras
Nikon D3x, Nikon D300, Canon 50D
Bildbearbeitung mit Photoshop
1. Dickkopffliege - Sicus ferrugineus
2. Dickkopffliege - Conops flavipes
Schnellsuche: Dickkopffliegen - Dickkopffliege - Conopidae - Fliegen - Bilder - Fliege
Fliegenarten - Conops - Bild - Lange - Insekten - Flügel - Eier - Kopf
Taxonomie
KlasseInsecta
Insekten, Kerbtiere, Kerfe, Freikiefler
UnterklassePterygota
Fluginsekten
TeilklasseNeoptera
Neuflügler
ÜberordnungHolometabola
Holometabolen Insekten
OrdnungDiptera
Zweiflügler, Dipteren
UnterordnungBrachycera
Fliegen, Kurzhörner
TeilordnungMuscomorpha
SektionSchizophora
UntersektionAcalyptratae
ÜberfamilieConopoidea
FamilieConopidae
Dickkopffliegen, Blasenkopffliegen
AutorLatreille, 1802
 
Englische Bezeichnungen
Thick headed flies, Thick-headed Flies
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